Projekt

Interdisziplinäres Innovationsquartier Heidenheim – iIQ

Zukunft erleben und gestalten

Nachhaltigkeit / Gesundheit und Biotechnologie / Digitalisierung

Reaktivierung einer Gewerbebrache und Ausbau zu einem interdisziplinären Innovationsquartier für kreative Unternehmen.

Träger und Ansprechpartner

Johannes Schenck

Wirtschaftsförderung Heidenheim
Tel.: 07321 3271080
johannes.schenck@heidenheim.de

Idee

Das iIQ beschreibt das Vorhaben der Reaktivierung einer Gebewerbebrache als interdisziplinäre Schnittstelle des Brenz-Campus, welche „high Potentials“ aus Wirtschaft, Wissenschaft, Technik, Sozialwesen, Gesundheit, Forschung, Start-Up, Handwerk, Tüftler, Bastler & talentierte Schüler verbindet. Ziel ist es, Begegnungsräume zu schaffen, um alle Zukunftsakteure auf dem Brenz-Campus zu vernetzen und so nachhaltig Innovationen, in all seinen Facetten, voranzutreiben.

Maßnahmen

Im ersten Schritt wird mit Hilfe des Bereichs Hochbau der Stadt Heidenheim eine konkrete Planung zur Instandsetzung des Gebäudes erfolgen. Hierbei werden auch die bisherigen Mieter sowie weitere Interessenvertreter z. B. DHBW, regionale Wirtschaftsbetriebe, etc. miteingeschlossen. Dieser Schritt sowie die konkrete Planung können bereits bis zum Q3 2021 erfolgen.

Im zweiten Schritt geht es darum, die benötigten Eigenmittel zu sichern und das Projekt in Gremien vorzustellen, die für die Finanzierung und Genehmigung zuständig sind. Aufgrund der Wichtigkeit des Areals für den Wirtschaftsstandort Heidenheim und die bisher getätigten Investitionen (auch zum Teil über erhaltenen Förderungen) im mehrfachen Millionenbereich für dieses Areal, stehen die Chancen zur Bewilligung sehr gut.
Es folgt die Umsetzung der einzelnen Baumaßnahmen sowie die aktive Ansprache der interessierten Unternehmen und möglichen Kooperationspartner. Bei dieser Gelegenheit kann der Bedarf an Maschinen, Räume, Netzwerke, etc. ermittelt werden. Zu diesem Zeitpunkt können schon erste Netzwerkveranstaltungen durchgeführt werden. Dies ist in Q4 2021 umsetzbar.

Der Umbau des Gebäudes wird einige Zeit in Ansprung nehmen, sodass vorsichtig geplant Q3/Q4 2022 mit dem Einzug weiterer Mieter und mit der Einrichtung der Werkstätten begonnen werden kann. Regelmäßige Netzwerkveranstaltungen haben bis dahin schon in den benachbarten Gebäuden (DOCK 33) stattgefunden.

Zur Jahresmitte 2023 kann dann der tatsächliche Betrieb aufgenommen werden. Das Personal aus dem benachbarten Co-Working und Makerspace des DOCK 33 (Tochtergesellschaft der Stadt Heidenheim) ist zusätzlich damit betraut, die Mieter im iIQ zu betreuen, sowie Netzwerkveranstaltungen und einen regelmäßigen Austausch der Stakeholder zu organisieren. Vertreter der regionalen Wirtschaft sowie der lokalen Politik sollen zur Eröffnungsveranstaltung eingeladen und als Multiplikatoren gewonnen werden.

Mehrwert

Der gesamte Brenzcampus, wäre mit der Fertigstellung des iIQ sowie des Erweiterungsbaus der DHBW abgeschlossen. Der Standort Heidenheim hat dadurch ein Areal, das sich langfristig und nachhaltig mit Herausforderungen der gesellschaftlichen und industriellen Entwicklungen (Megatrends) befasst und passgenaue Lösungsansätze bietet.

Das iIQ ist die erste Anlaufstelle und Testumgebung für neue und innovative Technologien und Wissenstransfer – ein Ort, der für jeden Technikbegeisterten zugänglich ist und es leichtmacht, sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen.
Dies wird sich nachhaltig positiv auf die Gründungsaktivitäten vor Ort und in der Region auswirken. Die geschaffenen Netzwerke z.B. Start Up Region Ostwürttemberg sind nicht nur nachhaltig angelegt, sondern auch schon zweifach vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg ausgezeichnet (Gründerfreundliche Kommune 2019 & Gründerfreundlichste Kommune in der Kategorie „Interkommunaler Ansatz“). Durch Inspiration, neue Technologien, Netzwerkpartner, Gleichgesinnte entstehen Geschäfts- und Produktideen. Ziel des iIQ ist es, diese Ideen in Produkte und Unternehmen zu überführen und nachhaltig zu unterstützen, fordern und fördern. Dieser Ort, in würdiger Industrieatmosphäre eignet sich hierzu hervorragend – denn er zieht jetzt schon genau diese Menschen an.

Darüber hinaus ist das iIQ ein Ort, in dem sich alle Branchen und Unternehmensgrößen austauschen und vernetzen können, Bedarfe und Herausforderungen analysieren und Konzepte oder erste Prototypen (z.B. im 3D-Drucker) erstellen können. Es ist ein Ort, an dem Digitalisierung „begreifbar“ und erlebbar gemacht wird. Ein Ort, an dem es leichtfällt, diese neuen Techniken kennenzulernen und zu testen. Ein Ort, an dem mit Maschinen experimentiert werden kann, ohne diese selbst anschaffen zu müssen. Ein Ort, an dem ein Handwerker, mit einer Studentin der Informatik, einem talentierten Schüler im Bereich Physik, einem geflüchteten Zerspanungsmechaniker, einer Entwicklungsingenieurin von Voith, gemeinsam mit einer Professorin für Mathematik, einem Rentner, der im Leichtbau tätig war, neue Produkte und Lösungen erarbeiten.
Die beschriebene Infrastruktur lädt zum vernetzen, experimentieren, basteln, bauen, schrauben, sägen, schleifen, fachsimpeln, netzwerken, unterstützen, fordern, fördern ein. Veranstaltungsformate unterstützen dabei aktiv die Vernetzung unterschiedlicher Zielgruppen.

Das iIQ wird ein Ort sein, der sich mit aktuellen Entwicklungen der Wissenschaft und dem Bedarf der Menschen in der Region auseinandersetzt und mit dem Know-how und den technischen Möglichkeiten vor Ort, neue, innovative und nachhaltige Lösungen entwickelt. Dies wird sich wiederum positiv auf die nachhaltige Entwicklung des Wirtschaftsstandorts, die Gründungsintensität und die Innovationsfähigkeit auswirken.
Von dieser Einrichtung werden die Stadt Heidenheim, der Landkreis Heidenheim, die Region und das Bundesland profitieren.

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